Wenn Sie gerne gut zuhause
essen, mit oder ohne Gäste, aber vor allem ohne Stress, dann rufen Sie
uns an oder senden Sie uns ein Mail. Catering in Thalwil, Party Service, Partyservice, Kulinarium, Culinarium
Wir bereiten für Sie vollständige Menus oder auch einzelne Gänge zu.
Daneben können Sie bei uns auch das Mineralwasser, die Servietten und
Tischdekorationen beziehen.Unser Angebot wird täglich frisch auf Grund
Ihrer Bestellung zubereitet. Sie bestellen bis spätestens 16.00 Uhr und
können die Speisen auf den vereinbarten Termin abholen. Wir benötigen
jedoch mindestens drei Stunden für die orgfältige Zubereitung
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.
Il Cibrèo Florenz:
"Mutter, Grossvater, das Land ringsherum, die Freundschaften – also
Piemont, Toskana, die Insel Elba, der Süden –; ich bin einfach
grossgezogen worden zum Koch. Nie und nimmer hätte ich Arzt werden
können."
Ob pikante Peperonisuppe oder kühle Tomatenmousse, gefüllte Taube oder
Kalbsfuss alla parmigiana – im Cibrèo verwandeln perfektes
Kochhandwerk, gastronomische Intelligenz und die Liebe zur ländlichen
Küche der Toskana die marktfrischen Naturprodukte in Antipasti, Primi
und Secondi Piatti und Dolci, die eine Reise wert sind.
"Ich bin in einer Familie geboren, in der man immer gekocht hat – vor
allem aber gegessen. Am liebsten erinnere ich mich an den Moment, wenn
mein Vater einmal in der Woche sagte: So, heute gehen wir in ein
Restaurant essen oder in eine Trattoria. Und das konnte ein sehr
volkstümliches Lokal oder ein erstklassiges Restaurant in Florenz sein.
Oder auf dem Land in einer majestätischen Villa oder im hinterletzten
kleinen Gasthaus. Er sagte immer: Wenn in einer Küche eine kleine Frau
steht, die schwarz angezogen ist: phantastisch. Und jede Woche nahm er
uns mit."
Antica Macelleria Cecchini – eine Metzgerei in Panzano im
Chiantigebiet, die es zum Wallfahrtsort für Fleischliebhaber von
Skandinavien bis Australien gebracht hat. Hauptdarsteller: Dario
Cecchini, zur Legende avancierter Metzger, Entertainer und Verteidiger
alter toskanischer Fleisch- und Wurstrezepte. Ein Glas Wein aus dem
Fiasco, krustiges Brot und ein paar Scheiben Finocchiona – Frischsalami
mit Fenchelkörnern – erwarten den Besucher, ob er kauft oder nicht.
"Die Geschichte sagt uns: Florenz war die Wiege der Renaissance, weil
der Handel in Schwung war, die Währung stark und die Wirtschaft gesund
und sehr elastisch. Das war die Grundlage, aber es wäre nichts
geschehen ohne den Geist, ohne die Handwerker und Künstler, ohne die
Lust, einer Lebensauffassung Ausdruck zu geben, die etwas anderes war
als Reue; als das Mittelalter und die Dogmen der Religion."
"Es war einfach die Lust zu sagen: Ich bin lebendig. Mich freut das
Leben auf dieser Erde, und ich will meiner Freude Ausdruck geben. So
kommen dann die Bilder von Piero della Francesca, der Dom von Florenz,
Giottos Kirchturm dazu und Brunelleschis Kuppel. Und zusammen damit
kommt der Wein, die Musik, das gute Essen. Aber das ist nur das
Ergebnis, eine Folge. Dahinter steckt die Seele."
"Das ist mein Lieblingsgericht, nicht was ich am liebsten koche,
sondern am liebsten esse: Auberginen und Tomaten, mit Parmesan
überbacken. Ein von Hand gemachter Mozzarella, der ist jedesmal anders,
ändert sich je nach dem, was die Tiere gefressen haben; ändert sich je
nach der Hand des Käsers. Er kann phantastisch sein oder gut oder so
lala, hat aber immer Niveau. Aber manchmal macht es einen geradezu
verlegen, so gut ist er. Mir schmecken besonders die Zöpfe - die sind
aussen ziemlich weich, haben aber innen drin eine Substanz, die beim
Beissen schnalzt."
"Das grosse Geheimnis bei dieser Parmigiana ist das Basilikum;
Basilikum muss es nur so regnen. Bei diesem Gericht mache ich fast gar
nichts, der Rohstoff macht fast alles. Ein wenig Origano gebe ich dazu.
Das hier ist ein besonderer, kommt aus Pantelleria, aus dem Garten der
Signora Francesca. Jetzt der Pfeffer, den mag ich, und das ist
Peperoncino, kommt von meinem Vater; auch davon ganz wenig, denn der
ist wirklich eine Bombe."
"Die berühmte Bistecca fiorentina, das Florentiner Rinderbeefsteak, von
dem alle reden, das aber nur wenige in seiner wahren Natur gesehen
haben. Stellt Euch als Hintergrund ein schönes Renaissancemadrigal vor.
Ich habe die gute Angewohnheit, bei der Arbeit klassische Musik zu
hören. Das hilft mir bei der Arbeit."
"Einmal kam eine Historikerin zu mir und sagte: Cecchini, Sie glauben
vielleicht, Sie tun etwas Besonderes, aber das ist nur eine
Weiterführung der etruskischen Tradition. In Vetulonia ist ein Fresko
in einem Grab: ein Metzger, der gerade einen Viertelochsen zerlegt, und
ein Flötenspieler macht für ihn Musik dazu. Glauben Sie also ja nicht,
Sie wären besonders originell. Und ich habe ihr geantwortet: Das weiss
ich schon, und gerade darum mache ich weiter."
"Also diese Bistecca fiorentina – Filet und Lende – und in der Mitte
der Knochen, wie ein Kreuz."
Statement Antonio Tabucchi, Schriftsteller:
"Die Etrusker wussten genau, dass auch im Jenseits die Erinnerung des
Verstorbenen Speise braucht. Die Etrusker brachten ja Speisen in ihre
Gräber, und in der gesamten mittelmeerländischen Tradition wird beim
Leichenschmaus der Tod durch die Speisen in die Schranken gewiesen,
denn die Speise ist gewissermassen das Symbol und gleichzeitig auch der
Bestand des Lebens, das weitergeht."
"Wie dick eine Bistecca fiorentina sein soll, ist nicht festgelegt. Sie
ist ziemlich dick, aber das richtet sich nach der Grösse der ganzen
Lende und der Sensibilität des Metzgers. Jeder hat sein eigenes Mass
und findet die richtige Stelle im Knochengelenk."
"Ihr wisst doch, wie gut das Wasser schmeckt, wenn man als Kind spielt,
einem heiss ist, man Durst hat, und wenn einem dann das Wasser in den
Mund rinnt. Brot backen läuft ähnlich ab, aber auch andere Tätigkeiten
bringen einen so in Hochstimmung - zum Beispiel einen Laib Parmesankäse
anschneiden. Man entdeckt das Innere, und gleich darauf kann man das
Käseherz essen, das wunderbar schmeckt. Los, schneid ihn an!"
"Wenn man müde ist und traurig, und man kommt abends heim, und niemand
ist da – keine Mama, die dich streichelt, keine Freundin, keine Frau,
keine Kinder und kein Freund –, dann macht man sich eine Suppe aus
Wasser, Butter und Parmesankäse, und man ist zehn Minuten glücklich und
kann ins Bett gehen. Das ist besser als ein Whisky, besser als alles
andere – ein wahrer Trost."
"Das Fleisch darf keine Kühlschranktemperatur haben, sondern seine
natürliche Temperatur. So legt man es auf den Bratrost, sehr nahe am
Feuer, 4 Minuten lang. Dann dreht man es um, und nach weiteren 4
Minuten ist es fertig"
"Der Unterschied – und das muss man wissen – zwischen einem so
zubereiteten Fleisch und dem sogenannten blutigen Steak liegt in der
Rasse. Das Florentiner Beefsteak kann man überhaupt nicht blutig essen
– ein Fehler, wenn das im Kochbuch steht. Das Florentiner Beefsteak
kann man nicht blutig essen, weil sich kein Blut drin bildet."
"Eine Prise frisch gemahlener Pfeffer, ein wenig Salz und, wenn man
will, ein paar Tropfen rohes Öl. Ich esse es ohne Öl, denn das Fleisch
soll nach Fleisch schmecken. Wenn das Fleisch gut ist, ist das Essen
wunderbar, das Gericht hervorragend. Wenn es nicht gut ist, kann man
dazutun, was man will – es hilft nichts. Doch weil das Fleisch hier gut
ist, isst man es so."
"Das Gemüse hat ein eigenes Geräusch. Wenn es frisch ist und lebendige
Zellen hat, hört man richtig, wie es knackt. Das gilt für die
Artischocken, für alles, auch für den Spinat.
Agretti – dieses Kraut hier – sind besonders gut, wenn man sie einige
Minuten kocht und dann mit gutem Öl und Zitrone würzt. Aber du kannst
sie auch so behandeln wie Spaghetti: kurz überbrühen, dann Butter,
Tomate und Parmesan dazu. Vorzüglich."
Pilzhändler:
"Die macht man in Alufolie, mit Feldminze und Knoblauch drin. Es ist
sehr einfach: in Folie packen und ins Backrohr."
"Die kann man wegnehmen und mit den Hühnernieren und den Lebern zu
einem Hühnerragout verarbeiten. Aber sonst löst man die hier aus und
füllt sie. Auch das hier schmeckt sehr gut."
"Offensichtlich erwachen auf dem Weg über unsere Geschmackspapillen die
Sinne, und das bedeutet auch ein Erwachen des Verstandes und des
Geistes. Was wiederum bedeutet, dass man dem Leben und der Wirklichkeit
zugeneigt ist."
"Wenn wir noch einmal auf die Mystiker zurückkommen – also auf
diejenigen, die etwas verweigern, was für unseren Körper so wichtig ist
wie das Essen –, dann ist es offensichtlich, dass sowohl der Mystiker
wie der Einsiedler sehr weit von der Wirklichkeit entfernt ist. Ich
meine, der Säulenheilige, der auf eine Säule klettert und weder isst
noch trinkt, beweist durch seinen Verzicht doch eine beträchtliche
Loslösung von der Wirklichkeit. Kurz gesagt: Essen heisst auch
anfassen, fühlen, verstehen. Essen ist auch eine Art, die Welt zu
begreifen."
17.09
Statement Fabio Picchi, Il Cibrèo Florenz:
"Der Duft des einen und der Duft des andern beschreiben einen Bogen:
Hier hört der Steinpilz auf und hier beginnt die Feldminze. Wie eine
Note, die mit einer anderen harmonisch zusammenklingt. Wenn du diese
Harmonie hast, dann ist das schon Kochen, ist schon Alchemie – du
kochst sozusagen in deiner Nase."
"In diesem ausgelösten Kaninchen ist ziemlich viel drin: erst mal
Wurst, dann Zitronenschale, Salbei, Rosmarin, Pfeffer, Knoblauch,
Rindfleisch, Brot, Milch, Muskatnuss, Parmesan."
"Und unbedingt notwendig ist die Liebe. Wenn du das nämlich jeden Tag
machst, wird es langweilig. Du verliebst dich also in das, was du
machst, oder es wird langsam zu etwas Abscheulichem. Wenn du es mit
Liebe machst, kann es dir sogar passieren, dass es immer besser gelingt
und zu einem Spiel mit den Einzelheiten wird – und wer sich bei den
Einzelheiten aufhält, der kocht mit der Zeit nicht übel."
"Jeden Tag muss man probieren und nochmals probieren und kapieren, was
los ist mit dem Essen. Und genau dadurch stimmt dann alles. Das ist
schön, aber auch sehr anstrengend, wenn man es jeden Tag macht."
"Das Geheimnis auch hier: Im September und im Oktober kommt kein Zucker
dazu, aber im April schon."
"Wenn einer einen Menschen sieht wie Fabio, dann denkt er, er hat einen
Wahnsinnigen vor sich, aber einen von der wunderbaren Sorte – wie zum
Beispiel Michelangelo. Die grossen Künstler verzehrten sich in ihrer
Kunst und starben. Mozart ist jung gestorben, weil er es nicht mehr
schaffte. Er konnte gar nicht mehr leben, und alle sagen: Wenn Mozart
länger gelebt hätt – wer weiss, was er noch alles gemacht hätte. Aber
was hätte er noch machen sollen? Er hat alles gemacht, was möglich war
und noch mehr. Er schrieb das «Requiem», als er schon im Sterben lag.
Beim «Dies irae» bekommt man Gänsehaut."
"Und wenn einer also einen solchen Koch sieht, dann sagt er: Ja, das
ist die Tradition, das ist die Lebensfreude. Einer, der alle Aromen der
Toskana in seinem Mund hat, unseren Wein schmeckt und an den Veilchen
auf den Wiesen riecht – dem geht's gut, denn er hat Zugang zu seiner
Seele."
"In unserer Metzgerei nennen wir das eine Renaissance-Terrine. Zur Zeit
von Lorenzo mussten für die grossen Festessen nicht nur
aussergewöhnlich gute Speisen zubereitet werden, sondern auch Gerichte,
die sehr spektakulär aussehen mussten. Ein grünes Schwein – ein
Schweineauflauf, der mit rohem Mangold zusammen gekocht wird und sich
dadurch grün färbt. Das war ein Gericht, mit dem man ziemlich viel
Staat machte, wie man auch hier sieht. Und noch immer wird das Gericht
genau wie damals zubereitet."
"Eine frische und magere toskanische Schweinelende. Die Sauce von
Caterina di Medici, der Ahnfrau der Grafen Béchamel. Bekanntlich lernte
der Graf die Zubereitung dieser Sauce von den Florentinern, als
Caterina für ihre Hochzeit nicht nur Pagen und Diener mit nach
Frankreich nahm, sondern auch die eigenen Metzger und Köche. Sie ass
mit Recht gern gut und wollte nicht in ein fremdes Land ziehen, ohne
mit allem wohlversorgt zu sein. Ich weiss nicht, ob man schon damals so
gut von der französischen Küche sprach wie heute. Auf jeden Fall
verliess sich Caterina für ihr leibliches Wohl auf ihre eigenen Köche."
"Das grosse Geheimnis der italienischen Küche, aber insbesondere vieler
toskanischer Gerichte ist das «soffritto»: Klein gehackte, in Öl
gedünstete Zwiebel, Karotte und Stangensellerie. Oft macht das
«soffritto» den Unterschied, denn seine Herstellung ist mühsam, dauert,
und doch ist es die nötige Grundlage für viele unserer Suppen und
Gerichte. Ein schlechtes «soffritto» kann zu tragischen Ergebnissen
führen, die man schmecken kann. – Karotte, Stangensellerie, Zwiebel."
"Wie kann man sagen: Es braucht drei Blätter Basilikum, wenn die
Basilikumblätter mal gross und mal klein sind. Es gibt ja Basilikum
ebenso im April wie im Juli, und der Geschmack ist jeweils ein anderer.
Es kommt auch darauf an, wo das Basilikum gewachsen ist. Ein Bekannter
auf der Insel Elba hat einen Gemüsegarten – sieben Meter von Meer
entfernt. Dort wächst das beste Basilikum der Welt. Die Dinge ändern
sich, variieren. Und wenn dich jemand um ein Rezept bittet und nach den
Mengen fragt, ist das bereits ein Problem. Denn wir improvisieren
irgendwie wie Musiker – nicht mit dem Ohr, aber mit dem Gaumen."
"Einmal kam eine Frau mit einem Baby und einem schon fertigen Essen in
der Tasche und fragte mich, ob ich das Essen für ihr Kind wärmen
könnte. Da konnte ich mich nicht beherrschen. Ich brachte das Essen in
die Küche, schüttete es in einen Topf und probierte es. Es schmeckte
entsetzlich – es war ohne Salz, Butter und Öl. Da gab ich einen Tropfen
feinstes reines Olivenöl und eine Handvoll Parmesan hinein und brachte
es dem Kind. Wie meistens, verweigerte das Kind auch jetzt die Nahrung.
Doch als die Mutter das Kind ein wenig vom Finger lecken liess, griff
es nach dem Löffel und ass und ass. Die Mutter sagte: Was haben Sie
denn mit dem Essen gemacht? Nichts – ausser Öl und Parmesan
dazugegeben."
26.37
Statement Dario Cecchini, Antica Macelleria Cecchini:
"Wir Metzger sind seit eh und je die Kehrseite der Medaille. Für die
Kirche verkörperten wir immer die finstere Seite. Die Priester, die
Katholiken predigen die Tugend, die Reinheit, die Reue, die Abtötung
des Fleisches – wir nicht. Wir predigen etwas anderes, nämlich Lust,
Genuss und Vergnügen, manchmal auch die Ausschweifung, warum auch
nicht. Man kann im Übermass essen und Wein trinken, wenn man in guter
Gesellschaft ist und mit Freunden zusammensitzt. Was ist schon dabei?
Keiner stirbt, und alle sagen am nächsten Tag: Wie herrlich haben wir
gestern gegessen und getrunken."
"Ich glaube, dass ein zu raffiniertes und gewissermassen überzüchtetes
Essen uns immer weniger begreifen lässt, aus welchen Stoffen wir
eigentlich geschaffen sind."
"Einmal hatte ich eine riesige Menge Kartoffelsuppe gemacht. Dann bin
ich ein wenig dran gestossen, und die Kartoffelsuppe fiel auf den
Boden. Wir hatten 70 Leute zum Abendessen, und es war eine Tragödie.
Ich hatte ein Fleischgericht mit Salbei und Rosmarin gekocht, so wie
das hier. Da nahm ich in der Eile – um etwas Leichtes, aber Gutes zu
machen – den Topf mit den Salbei- und Rosmarinresten, dem Knoblauch,
den ich immer hier habe, Salz und Muskatnuss und habe angefangen,
Polenta zu kochen. So entstand eine besondere Polenta, die ich jeden
Tag mache – auch im Juli bei 40 Grad im Schatten, weil die Gäste sie
immer verlangen. Sie ist einfach, aber gut und angenehm – kein
Geniestreich, es hat sich einfach so ergeben."
"Wenn wir gut leben, wird uns das Sterben leichter fallen. Wenn wir gut
leben, halten wir uns den Tod vom Leibe. Noch heute gibt es ein
Sprichwort, das sagt: Bei Tisch wird man nicht älter. Eine Stunde bei
Tisch mit Freunden ist ein Lebensjahr, das wir dazugewinnen. Es ist so:
Schön ist die Jugend, aber schnell geht sie vorbei, wer geniessen will,
geniesse, denn was morgen ist, weiss keiner."
"Es tut mir leid, von der Erde wegzugehen – sie ist ein schöner Ort.
Abgesehen von den Menschen und den grauenhaften Geschichten, die es
gibt, ist es hier doch recht angenehm. Ein Salatkopf hier über meinem
Kopf, das ist wunderbar. Und diese Dinge verlierst du. Du verlierst den
Peperoncino, Mozart, die Malerei und überhaupt alles, was dich am Leben
erhält. Das stimmt, aber es ist ein Kreislauf, du musst dich fügen.
Wichtig ist, beim Sterben ein wenig Peperoncino in der Hand zu haben,
den man seinen Kindern schenken kann, oder? Da stirbt einer und sagt:
Das sind die letzten Peperoncini. Dann macht er den Laden dicht und aus.
Wein & Genuss
alkoholfreien und alkoholhaltigen Getränk
Energy-Drink, Red Bull, Orangensaft, Kaffee, Tee, Brandy, Ballantines, Chivas Regal, Weinbrand, Calvados, Cognac, Grappa, Marc, Pflümli, Zuger Kirsch, Whisky, egal ob Blended Whisky, Single Malt Whisky oder Welt Whisky, Obstbrand, Rum, Tequila, Wodka, Champagner, Sekt, Prosecco, Wein wie Rotwein, Weisswein oder Rosé aus diversen Ländern, italienischer Rotwein, französischer Rotwein, australischer Rotwein, spanischer Rotwein, schweizerischer Rotwein, Barolo, Chianti, Bordeaux, Brunello, Amarone, Burgunder, Shiraz, Mouton Rothschild speziellen Jahrgangs, Weisswein, Rosé und Weinzubehör, Flaschenöffner, Flaschenverschluss, Weinkaraffe, Dekantierkaraffe, Weingestell, Weinfass, Weinklimaschrank, Weinständer, Weinkeller, Zigarren Tabak, der kubanischen Zigarre, die Cohiba oder Montecristo. Dominikanischen Republik oder Zigarrenzubehör, Humidor, Aschenbecher, Feuerzeug, Dupont, Zippo, Pfeiffe oder Schnupftabak, Gourmet, Feinschmecker, Geschmack, Bioprodukt, Lebensmittel, Meeresfrucht, Fisch, Fleisch, Wurstware, Frucht, Gemüse, Gewürz, Sauce, Käse, Süssware und Schokolade, hausgemachtem Speck, Schinken, Bauernspeck, Wurst, Bündnerfleisch, Salami, Trüffel, Reis, Bergkäse, Rahmkäse, Emmentalerkäse, Raclettekäse, Parmesan, Honig, Olivenöl, Suppe, Gewürze, Paprika, Curry, Pfeffer oder Vanille, Thema Wein, Lebensmittel
ist's." Thalwilerhofkust Kultur Kulturtage Kulturwochen Mittagessen Partyservice catering Fisch Spaghetti Vogel Gemüse Pommes frites Thalwil Zimmerberg Horgen bezirk Mythen Mythenstrasse gartenfest grillparty Schweinswürste Lammwürste Salami bresoala Misox Bruscchetta essen Nuss pizza restaurant lokal service Wein Prosecco Bier turbinenbräu zürich schweiz suisse svizzera switzerland zurigo zürichsee fest feste feiern peter lüthy urs amstutz brigitta gabban peter hauser judy müller jeannette hunziker stephan müller reto müller stefan forster aldo caviezel christine burgener martin klöti marrel stefan essi fischer käti fischer christoph manz mary ann good pierre schommer kaspar hauser gachnang hans suter müller meier serata sedartis jazz musik feld schulhaus kirche see bürger ludretikon oberdorf gotthardstrasse alte landstrasse mahlzeit kultur schwandelstrasse Bank thalwil etzliberg grund stein lage pizzeria garten sandwich salat schinken antipasti tomaten profiteroles windbeutel ofenküchlein salzig vernissage finissage
Neue Zürcher Zeitung NZZ
Eine Zürichseegemeinde wird bespielt
Die «Kulturtage 07 Spielraum» als umfassende Werkschau des kreativen Thalwil
Während gut zweier Wochen wird das sonst eher spröde Thalwil zur Spielwiese kreativen Schaffens rund um das Wort und die Schrift. 41 vorwiegend lokale Projekte, 72 Veranstaltungen und 25 Projektleitungen zeugen von der Lebendigkeit der Kulturszene in der Seegemeinde. ...
Während gut zweier Wochen wird das sonst eher spröde Thalwil zur Spielwiese kreativen Schaffens rund um das Wort und die Schrift. 41 vorwiegend lokale Projekte, 72 Veranstaltungen und 25 Projektleitungen zeugen von der Lebendigkeit der Kulturszene in der Seegemeinde.
wbt. Was tut eine kommunale Kulturkommission, um die Leute vom Grossbildschirm oder vom Absprung in den Ausgang nach Zürich abzuhalten? Landauf, landab sucht sie im Regelfall nach einem klingenden Namen, der für eine volle Turnhalle oder Kirche sorgt. In Thalwil gibt es keine reine Kulturkommission mehr. Die Rolle der Kommission hat der Verein Kultur Thalwil übernommen, in dem sich Künstler, Kunstvermittler und Veranstalter zusammengetan haben. Die Gemeinde und ihr Kulturbeauftragter helfen koordinierend und - bescheiden - finanzierend mit. Statt klingender Namen stellt die Thalwiler Kulturszene sich vom 8. bis 24. Juni selbst ins Zentrum. Während zweier Wochen bespielt sie unter Zuzug weniger regionaler und nationaler Stützen das ganze Dorf. Jedermann ist eingeladen, an bekannten Orten vom See bis zum Alterszentrum Unbekanntes zu entdecken.
Zum aktiven und passiven Genuss
Ob jedermann kommt? Aldo Caviezel, Thalwils Teilzeit-Kulturbeauftragter, ist sich bewusst, dass nur bei einer kleinen Minderheit ein selbstverständliches Interesse an Kultur vorausgesetzt werden kann. Er hofft auf die Mundpropaganda der vielen aktiv Teilnehmenden und auf die Qualität des Programms, das ein sehr breites Spektrum von Interessen abdeckt. Workshops für Poesie oder - an Jugendliche gerichtet - für Poetry- Slam und Rap, eine Schreibnacht in der Kirche oder das Kreieren von Wortbildern im Kindergarten setzen auf aktives Mitmachen. Mit der goldenen Geranie werden literarische Texte aus Wettbewerben für Erwachsene und für die Schuljugend ausgezeichnet. Den besten Poetry-Slam- Act wählt die Publikumsjury aus.
Was in Thalwil mit einem Budget von 100 000 Franken, davon ein Drittel von Sponsoren und Donatoren, auf die Beine gestellt wird, ist in der Tat beeindruckend. Die 71 von 25 Veranstaltern angebotenen Events wären ohne unendliche Gratisstunden nicht denkbar. Die Kontinuität des kulturpolitischen Engagements mit sparsamen Mitteln in den letzten paar Jahren trägt insofern Früchte, als die lokalen Anbieter stärker als bei der letzten Auflage der Kulturtage vor zwei Jahren auf Zusammenarbeit setzen. So tritt der Männerchor Gattikon mit dem Liedermacher Jack Beusch auf und besingt die existenziellen Probleme des Alltags, und der Gemischte Chor Thalwil bringt zusammen mit der Gruppe Flamenco fu vertonte Gedichte von Federico Garcia Lorca als Synthese tänzerischer, musikalischer und literarischer Elemente auf die Bühne des Gemeindehaus-Saales.
Eröffnet werden die Kulturtage am Freitagabend mit der Vernissage der nationalen Ausstellung «Frauenschriftbilder», an der 40 Künstlerinnen aus der ganzen Schweiz teilnehmen, und mit einem Auftritt der Gruppe Totschna, deren volksmusikalisch-kabarettistisches Träumen um die Stadt Odessa kreist.
Szenische Lesungen in Ruderbooten
Das riesige verglaste Foyer des Begegnungszentrums Serata dürfte als Ausstellungsort eine spannende Herausforderung sein. Am Samstagabend werden die Lese-Stühle am See, eine nutzbare Installation von Thalwiler Künstlern mit in Sitzgelegenheiten integriertem Lesestoff, dem Publikum anvertraut. Darauf kann man sich auf den See locken lassen, wo in Ruderbooten szenische Lesungen Romantik verbreiten. Im Forum des Hotels Sedartis bieten Kathrin Häni und die Jazz Group Udo Fink spitzig-spöttische Lieder dar.
Zu den ungewohnteren Veranstaltungen im zweiwöchigen Programm gehört der vom 25 Jahre alt werdenden Theater Thalwil angebotene 25-Stunden-Theater-Marathon. 25 junge Amateurschauspieler wurden zu diesem Kompakt-Workshop eingeladen, in dessen Verlauf quer durch die Gemeinde improvisierte Performances stattfinden werden. Als ständiger Treffpunkt, als Café-Bar, Infozentrum und Leseecke dient das «Kulturmobil» des Vereins Kultur Thalwil bei der Post, das von Mittwoch bis Sonntag in Betrieb ist.
Informationen zu den einzelnen Anlässen unter www.thalwil.ch.