Home
Wenn Sie gerne gut zuhause essen, mit oder ohne
Gäste, aber vor allem ohne Stress, dann rufen Sie uns an oder
senden Sie uns ein† Mail. Wir bereiten für Sie
vollständige Menus oder auch einzelne Gänge zu. Daneben
können Sie bei uns auch das Mineralwasser, die Servietten und
Tischdekorationen beziehen.Unser Angebot wird täglich frisch auf
Grund Ihrer Bestellung zubereitet. Sie bestellen bis spätestens
16.00 Uhr und können die Speisen auf den vereinbarten Termin
abholen. Wir benötigen jedoch mindestens drei Stunden für die
sorgfältige Zubereitung
catering, gut zuhause essen, muscheln, fisch, pilze, salz und pfeffer,
messer und gabel, wein, bier, wasser, meeresfrüchte, gourmet,
lammfleisch, gemuese, easy live, lebensmittel, abendessen, nachtessen,
guenstig, neuheiten, detailhandel, hackbraten, essen, trinken, food,
dinner, moules, roastbeef, thalwil, gutes essen, fine food, kartoffeln,
bohnen, moules, take away, küche, kochen, koch
.
Il CibrËo Florenz:
"Mutter, Grossvater, das Land ringsherum, die Freundschaften ñ
also Piemont, Toskana, die Insel Elba, der Süden ñ; ich bin
einfach grossgezogen worden zum Koch. Nie und nimmer hätte ich
Arzt werden können."
Ob pikante Peperonisuppe oder kühle Tomatenmousse, gefüllte
Taube oder Kalbsfuss alla parmigiana ñ im CibrËo verwandeln
perfektes Kochhandwerk, gastronomische Intelligenz und die Liebe zur
ländlichen Küche der Toskana die marktfrischen Naturprodukte
in Antipasti, Primi und Secondi Piatti und Dolci, die eine Reise wert
sind.
"Ich bin in einer Familie geboren, in der man immer gekocht hat
ñ vor allem aber gegessen. Am liebsten erinnere ich mich an den
Moment, wenn mein Vater einmal in der Woche sagte: So, heute gehen wir
in ein Restaurant essen oder in eine Trattoria. Und das konnte ein sehr
volkstümliches Lokal oder ein erstklassiges Restaurant in Florenz
sein. Oder auf dem Land in einer majestätischen Villa oder im
hinterletzten kleinen Gasthaus. Er sagte immer: Wenn in einer
Küche eine kleine Frau steht, die schwarz angezogen ist:
phantastisch. Und jede Woche nahm er uns mit."
Antica Macelleria Cecchini ñ eine Metzgerei in Panzano im
Chiantigebiet, die es zum Wallfahrtsort für Fleischliebhaber von
Skandinavien bis Australien gebracht hat. Hauptdarsteller: Dario
Cecchini, zur Legende avancierter Metzger, Entertainer und Verteidiger
alter toskanischer Fleisch- und Wurstrezepte. Ein Glas Wein aus dem
Fiasco, krustiges Brot und ein paar Scheiben Finocchiona ñ
Frischsalami mit Fenchelkörnern ñ erwarten den Besucher, ob
er kauft oder nicht.
"Die Geschichte sagt uns: Florenz war die Wiege der Renaissance, weil
der Handel in Schwung war, die Währung stark und die Wirtschaft
gesund und sehr elastisch. Das war die Grundlage, aber es wäre
nichts geschehen ohne den Geist, ohne die Handwerker und Künstler,
ohne die Lust, einer Lebensauffassung Ausdruck zu geben, die etwas
anderes war als Reue; als das Mittelalter und die Dogmen der Religion."
"Es war einfach die Lust zu sagen: Ich bin lebendig. Mich freut das
Leben auf dieser Erde, und ich will meiner Freude Ausdruck geben. So
kommen dann die Bilder von Piero della Francesca, der Dom von Florenz,
Giottos Kirchturm dazu und Brunelleschis Kuppel. Und zusammen damit
kommt der Wein, die Musik, das gute Essen. Aber das ist nur das
Ergebnis, eine Folge. Dahinter steckt die Seele."
"Das ist mein Lieblingsgericht, nicht was ich am liebsten koche,
sondern am liebsten esse: Auberginen und Tomaten, mit Parmesan
überbacken. Ein von Hand gemachter Mozzarella, der ist jedesmal
anders, ändert sich je nach dem, was die Tiere gefressen haben;
ändert sich je nach der Hand des Käsers. Er kann phantastisch
sein oder gut oder so lala, hat aber immer Niveau. Aber manchmal macht
es einen geradezu verlegen, so gut ist er. Mir schmecken besonders die
Zöpfe - die sind aussen ziemlich weich, haben aber innen drin eine
Substanz, die beim Beissen schnalzt."
"Das grosse Geheimnis bei dieser Parmigiana ist das Basilikum;
Basilikum muss es nur so regnen. Bei diesem Gericht mache ich fast gar
nichts, der Rohstoff macht fast alles. Ein wenig Origano gebe ich dazu.
Das hier ist ein besonderer, kommt aus Pantelleria, aus dem Garten der
Signora Francesca. Jetzt der Pfeffer, den mag ich, und das ist
Peperoncino, kommt von meinem Vater; auch davon ganz wenig, denn der
ist wirklich eine Bombe."
"Die berühmte Bistecca fiorentina, das Florentiner
Rinderbeefsteak, von dem alle reden, das aber nur wenige in seiner
wahren Natur gesehen haben. Stellt Euch als Hintergrund ein
schönes Renaissancemadrigal vor. Ich habe die gute Angewohnheit,
bei der Arbeit klassische Musik zu hören. Das hilft mir bei der
Arbeit."
"Einmal kam eine Historikerin zu mir und sagte: Cecchini, Sie glauben
vielleicht, Sie tun etwas Besonderes, aber das ist nur eine
Weiterführung der etruskischen Tradition. In Vetulonia ist ein
Fresko in einem Grab: ein Metzger, der gerade einen Viertelochsen
zerlegt, und ein Flötenspieler macht für ihn Musik dazu.
Glauben Sie also ja nicht, Sie wären besonders originell. Und ich
habe ihr geantwortet: Das weiss ich schon, und gerade darum mache ich
weiter."
"Also diese Bistecca fiorentina ñ Filet und Lende ñ und in der Mitte der Knochen, wie ein Kreuz."
Statement Antonio Tabucchi, Schriftsteller:
"Die Etrusker wussten genau, dass auch im Jenseits die Erinnerung des
Verstorbenen Speise braucht. Die Etrusker brachten ja Speisen in ihre
Gräber, und in der gesamten mittelmeerländischen Tradition
wird beim Leichenschmaus der Tod durch die Speisen in die Schranken
gewiesen, denn die Speise ist gewissermassen das Symbol und
gleichzeitig auch der Bestand des Lebens, das weitergeht."
"Wie dick eine Bistecca fiorentina sein soll, ist nicht festgelegt. Sie
ist ziemlich dick, aber das richtet sich nach der Grösse der
ganzen Lende und der Sensibilität des Metzgers. Jeder hat sein
eigenes Mass und findet die richtige Stelle im Knochengelenk."
"Ihr wisst doch, wie gut das Wasser schmeckt, wenn man als Kind spielt,
einem heiss ist, man Durst hat, und wenn einem dann das Wasser in den
Mund rinnt. Brot backen läuft ähnlich ab, aber auch andere
Tätigkeiten bringen einen so in Hochstimmung - zum Beispiel einen
Laib Parmesankäse anschneiden. Man entdeckt das Innere, und gleich
darauf kann man das Käseherz essen, das wunderbar schmeckt. Los,
schneid ihn an!"
"Wenn man müde ist und traurig, und man kommt abends heim, und
niemand ist da ñ keine Mama, die dich streichelt, keine
Freundin, keine Frau, keine Kinder und kein Freund ñ, dann macht
man sich eine Suppe aus Wasser, Butter und Parmesankäse, und man
ist zehn Minuten glücklich und kann ins Bett gehen. Das ist besser
als ein Whisky, besser als alles andere ñ ein wahrer Trost."
"Das Fleisch darf keine Kühlschranktemperatur haben, sondern seine
natürliche Temperatur. So legt man es auf den Bratrost, sehr nahe
am Feuer, 4 Minuten lang. Dann dreht man es um, und nach weiteren 4
Minuten ist es fertig"
"Der Unterschied ñ und das muss man wissen ñ zwischen
einem so zubereiteten Fleisch und dem sogenannten blutigen Steak liegt
in der Rasse. Das Florentiner Beefsteak kann man überhaupt nicht
blutig essen ñ ein Fehler, wenn das im Kochbuch steht. Das
Florentiner Beefsteak kann man nicht blutig essen, weil sich kein Blut
drin bildet."
"Eine Prise frisch gemahlener Pfeffer, ein wenig Salz und, wenn man
will, ein paar Tropfen rohes ÷l. Ich esse es ohne ÷l,
denn das Fleisch soll nach Fleisch schmecken. Wenn das Fleisch gut ist,
ist das Essen wunderbar, das Gericht hervorragend. Wenn es nicht gut
ist, kann man dazutun, was man will ñ es hilft nichts. Doch weil
das Fleisch hier gut ist, isst man es so."
"Das Gemüse hat ein eigenes Geräusch. Wenn es frisch ist und
lebendige Zellen hat, hört man richtig, wie es knackt. Das gilt
für die Artischocken, für alles, auch für den Spinat.
Agretti ñ dieses Kraut hier ñ sind besonders gut, wenn
man sie einige Minuten kocht und dann mit gutem ÷l und Zitrone
würzt. Aber du kannst sie auch so behandeln wie Spaghetti: kurz
überbrühen, dann Butter, Tomate und Parmesan dazu.
Vorzüglich."
Pilzhändler:
"Die macht man in Alufolie, mit Feldminze und Knoblauch drin. Es ist sehr einfach: in Folie packen und ins Backrohr."
"Die kann man wegnehmen und mit den Hühnernieren und den Lebern zu
einem Hühnerragout verarbeiten. Aber sonst löst man die hier
aus und füllt sie. Auch das hier schmeckt sehr gut."
"Offensichtlich erwachen auf dem Weg über unsere
Geschmackspapillen die Sinne, und das bedeutet auch ein Erwachen des
Verstandes und des Geistes. Was wiederum bedeutet, dass man dem Leben
und der Wirklichkeit zugeneigt ist."
"Wenn wir noch einmal auf die Mystiker zurückkommen ñ also
auf diejenigen, die etwas verweigern, was für unseren Körper
so wichtig ist wie das Essen ñ, dann ist es offensichtlich, dass
sowohl der Mystiker wie der Einsiedler sehr weit von der Wirklichkeit
entfernt ist. Ich meine, der Säulenheilige, der auf eine
Säule klettert und weder isst noch trinkt, beweist durch seinen
Verzicht doch eine beträchtliche Loslösung von der
Wirklichkeit. Kurz gesagt: Essen heisst auch anfassen, fühlen,
verstehen. Essen ist auch eine Art, die Welt zu begreifen."
17.09
Statement Fabio Picchi, Il CibrËo Florenz:
"Der Duft des einen und der Duft des andern beschreiben einen Bogen:
Hier hört der Steinpilz auf und hier beginnt die Feldminze. Wie
eine Note, die mit einer anderen harmonisch zusammenklingt. Wenn du
diese Harmonie hast, dann ist das schon Kochen, ist schon Alchemie
ñ du kochst sozusagen in deiner Nase."
"In diesem ausgelösten Kaninchen ist ziemlich viel drin: erst mal
Wurst, dann Zitronenschale, Salbei, Rosmarin, Pfeffer, Knoblauch,
Rindfleisch, Brot, Milch, Muskatnuss, Parmesan."
"Und unbedingt notwendig ist die Liebe. Wenn du das nämlich jeden
Tag machst, wird es langweilig. Du verliebst dich also in das, was du
machst, oder es wird langsam zu etwas Abscheulichem. Wenn du es mit
Liebe machst, kann es dir sogar passieren, dass es immer besser gelingt
und zu einem Spiel mit den Einzelheiten wird ñ und wer sich bei
den Einzelheiten aufhält, der kocht mit der Zeit nicht übel."
"Jeden Tag muss man probieren und nochmals probieren und kapieren, was
los ist mit dem Essen. Und genau dadurch stimmt dann alles. Das ist
schön, aber auch sehr anstrengend, wenn man es jeden Tag macht."
"Das Geheimnis auch hier: Im September und im Oktober kommt kein Zucker dazu, aber im April schon."
"Wenn einer einen Menschen sieht wie Fabio, dann denkt er, er hat einen
Wahnsinnigen vor sich, aber einen von der wunderbaren Sorte ñ
wie zum Beispiel Michelangelo. Die grossen Künstler verzehrten
sich in ihrer Kunst und starben. Mozart ist jung gestorben, weil er es
nicht mehr schaffte. Er konnte gar nicht mehr leben, und alle sagen:
Wenn Mozart länger gelebt hätt ñ wer weiss, was er
noch alles gemacht hätte. Aber was hätte er noch machen
sollen? Er hat alles gemacht, was möglich war und noch mehr. Er
schrieb das ´Requiemª, als er schon im Sterben lag. Beim
´Dies iraeª bekommt man Gänsehaut."
"Und wenn einer also einen solchen Koch sieht, dann sagt er: Ja, das
ist die Tradition, das ist die Lebensfreude. Einer, der alle Aromen der
Toskana in seinem Mund hat, unseren Wein schmeckt und an den Veilchen
auf den Wiesen riecht ñ dem geht's gut, denn er hat Zugang zu
seiner Seele."
"In unserer Metzgerei nennen wir das eine Renaissance-Terrine. Zur Zeit
von Lorenzo mussten für die grossen Festessen nicht nur
aussergewöhnlich gute Speisen zubereitet werden, sondern auch
Gerichte, die sehr spektakulär aussehen mussten. Ein grünes
Schwein ñ ein Schweineauflauf, der mit rohem Mangold zusammen
gekocht wird und sich dadurch grün färbt. Das war ein
Gericht, mit dem man ziemlich viel Staat machte, wie man auch hier
sieht. Und noch immer wird das Gericht genau wie damals zubereitet."
"Eine frische und magere toskanische Schweinelende. Die Sauce von
Caterina di Medici, der Ahnfrau der Grafen BÈchamel. Bekanntlich
lernte der Graf die Zubereitung dieser Sauce von den Florentinern, als
Caterina für ihre Hochzeit nicht nur Pagen und Diener mit nach
Frankreich nahm, sondern auch die eigenen Metzger und Köche. Sie
ass mit Recht gern gut und wollte nicht in ein fremdes Land ziehen,
ohne mit allem wohlversorgt zu sein. Ich weiss nicht, ob man schon
damals so gut von der französischen Küche sprach wie heute.
Auf jeden Fall verliess sich Caterina für ihr leibliches Wohl auf
ihre eigenen Köche."
"Das grosse Geheimnis der italienischen Küche, aber insbesondere
vieler toskanischer Gerichte ist das ´soffrittoª: Klein
gehackte, in ÷l gedünstete Zwiebel, Karotte und
Stangensellerie. Oft macht das ´soffrittoª den Unterschied,
denn seine Herstellung ist mühsam, dauert, und doch ist es die
nötige Grundlage für viele unserer Suppen und Gerichte. Ein
schlechtes ´soffrittoª kann zu tragischen Ergebnissen
führen, die man schmecken kann. ñ Karotte, Stangensellerie,
Zwiebel."
"Wie kann man sagen: Es braucht drei Blätter Basilikum, wenn die
Basilikumblätter mal gross und mal klein sind. Es gibt ja
Basilikum ebenso im April wie im Juli, und der Geschmack ist jeweils
ein anderer. Es kommt auch darauf an, wo das Basilikum gewachsen ist.
Ein Bekannter auf der Insel Elba hat einen Gemüsegarten ñ
sieben Meter von Meer entfernt. Dort wächst das beste Basilikum
der Welt. Die Dinge ändern sich, variieren. Und wenn dich jemand
um ein Rezept bittet und nach den Mengen fragt, ist das bereits ein
Problem. Denn wir improvisieren irgendwie wie Musiker ñ nicht
mit dem Ohr, aber mit dem Gaumen."
"Einmal kam eine Frau mit einem Baby und einem schon fertigen Essen in
der Tasche und fragte mich, ob ich das Essen für ihr Kind
wärmen könnte. Da konnte ich mich nicht beherrschen. Ich
brachte das Essen in die Küche, schüttete es in einen Topf
und probierte es. Es schmeckte entsetzlich ñ es war ohne Salz,
Butter und ÷l. Da gab ich einen Tropfen feinstes reines
Olivenöl und eine Handvoll Parmesan hinein und brachte es dem
Kind. Wie meistens, verweigerte das Kind auch jetzt die Nahrung. Doch
als die Mutter das Kind ein wenig vom Finger lecken liess, griff es
nach dem Löffel und ass und ass. Die Mutter sagte: Was haben Sie
denn mit dem Essen gemacht? Nichts ñ ausser ÷l und
Parmesan dazugegeben."
26.37
Statement Dario Cecchini, Antica Macelleria Cecchini:
"Wir Metzger sind seit eh und je die Kehrseite der Medaille. Für
die Kirche verkörperten wir immer die finstere Seite. Die
Priester, die Katholiken predigen die Tugend, die Reinheit, die Reue,
die Abtötung des Fleisches ñ wir nicht. Wir predigen etwas
anderes, nämlich Lust, Genuss und Vergnügen, manchmal auch
die Ausschweifung, warum auch nicht. Man kann im ‹bermass essen
und Wein trinken, wenn man in guter Gesellschaft ist und mit Freunden
zusammensitzt. Was ist schon dabei? Keiner stirbt, und alle sagen am
nächsten Tag: Wie herrlich haben wir gestern gegessen und
getrunken."
"Ich glaube, dass ein zu raffiniertes und gewissermassen
überzüchtetes Essen uns immer weniger begreifen lässt,
aus welchen Stoffen wir eigentlich geschaffen sind."
"Einmal hatte ich eine riesige Menge Kartoffelsuppe gemacht. Dann bin
ich ein wenig dran gestossen, und die Kartoffelsuppe fiel auf den
Boden. Wir hatten 70 Leute zum Abendessen, und es war eine
Tragödie. Ich hatte ein Fleischgericht mit Salbei und Rosmarin
gekocht, so wie das hier. Da nahm ich in der Eile ñ um etwas
Leichtes, aber Gutes zu machen ñ den Topf mit den Salbei- und
Rosmarinresten, dem Knoblauch, den ich immer hier habe, Salz und
Muskatnuss und habe angefangen, Polenta zu kochen. So entstand eine
besondere Polenta, die ich jeden Tag mache ñ auch im Juli bei 40
Grad im Schatten, weil die Gäste sie immer verlangen. Sie ist
einfach, aber gut und angenehm ñ kein Geniestreich, es hat sich
einfach so ergeben."
"Wenn wir gut leben, wird uns das Sterben leichter fallen. Wenn wir gut
leben, halten wir uns den Tod vom Leibe. Noch heute gibt es ein
Sprichwort, das sagt: Bei Tisch wird man nicht älter. Eine Stunde
bei Tisch mit Freunden ist ein Lebensjahr, das wir dazugewinnen. Es ist
so: Schön ist die Jugend, aber schnell geht sie vorbei, wer
geniessen will, geniesse, denn was morgen ist, weiss keiner."
"Es tut mir leid, von der Erde wegzugehen ñ sie ist ein
schöner Ort. Abgesehen von den Menschen und den grauenhaften
Geschichten, die es gibt, ist es hier doch recht angenehm. Ein
Salatkopf hier über meinem Kopf, das ist wunderbar. Und diese
Dinge verlierst du. Du verlierst den Peperoncino, Mozart, die Malerei
und überhaupt alles, was dich am Leben erhält. Das stimmt,
aber es ist ein Kreislauf, du musst dich fügen. Wichtig ist, beim
Sterben ein wenig Peperoncino in der Hand zu haben, den man seinen
Kindern schenken kann, oder? Da stirbt einer und sagt: Das sind die
letzten Peperoncini. Dann macht er den Laden dicht und aus ist's."
Thalwilerhofkust Kultur Kulturtage Kulturwochen Mittagessen
Partyservice catering Fisch Spaghetti Vogel Gemüse Pommes frites
Thalwil Zimmerberg Horgen bezirk Mythen Mythenstrasse gartenfest
grillparty Schweinswürste Lammwürste Salami bresoala Misox
Bruscchetta essen Nuss pizza restaurant lokal service Wein Prosecco
Bier turbinenbräu zürich schweiz suisse svizzera switzerland
zurigo zürichsee fest feste feiern peter lüthy urs amstutz
brigitta gabban peter hauser judy müller jeannette hunziker
stephan müller reto müller stefan forster aldo caviezel
christine burgener martin klöti marrel stefan essi fischer
käti fischer christoph manz mary ann good pierre schommer kaspar
hauser gachnang hans suter müller meier serata sedartis jazz musik
feld schulhaus kirche see bürger ludretikon oberdorf
gotthardstrasse alte landstrasse mahlzeit kultur schwandelstrasse Bank
thalwil etzliberg grund stein lage pizzeria garten sandwich salat
schinken antipasti tomaten profiteroles windbeutel ofenküchlein
salzig vernissage finissage
Neue Zürcher Zeitung NZZ
Eine Zürichseegemeinde wird bespielt
Die ´Kulturtage 07 Spielraumª als umfassende Werkschau des kreativen Thalwil
Während gut zweier Wochen wird das sonst eher spröde Thalwil
zur Spielwiese kreativen Schaffens rund um das Wort und die Schrift. 41
vorwiegend lokale Projekte, 72 Veranstaltungen und 25 Projektleitungen
zeugen von der Lebendigkeit der Kulturszene in der Seegemeinde. ...
Während gut zweier Wochen wird das sonst eher spröde Thalwil
zur Spielwiese kreativen Schaffens rund um das Wort und die Schrift. 41
vorwiegend lokale Projekte, 72 Veranstaltungen und 25 Projektleitungen
zeugen von der Lebendigkeit der Kulturszene in der Seegemeinde.
wbt. Was tut eine kommunale Kulturkommission, um die Leute vom
Grossbildschirm oder vom Absprung in den Ausgang nach Zürich
abzuhalten? Landauf, landab sucht sie im Regelfall nach einem
klingenden Namen, der für eine volle Turnhalle oder Kirche sorgt.
In Thalwil gibt es keine reine Kulturkommission mehr. Die Rolle der
Kommission hat der Verein Kultur Thalwil übernommen, in dem sich
Künstler, Kunstvermittler und Veranstalter zusammengetan haben.
Die Gemeinde und ihr Kulturbeauftragter helfen koordinierend und -
bescheiden - finanzierend mit. Statt klingender Namen stellt die
Thalwiler Kulturszene sich vom 8. bis 24. Juni selbst ins Zentrum.
Während zweier Wochen bespielt sie unter Zuzug weniger regionaler
und nationaler Stützen das ganze Dorf. Jedermann ist eingeladen,
an bekannten Orten vom See bis zum Alterszentrum Unbekanntes zu
entdecken.
Zum aktiven und passiven Genuss
Ob jedermann kommt? Aldo Caviezel, Thalwils
Teilzeit-Kulturbeauftragter, ist sich bewusst, dass nur bei einer
kleinen Minderheit ein selbstverständliches Interesse an Kultur
vorausgesetzt werden kann. Er hofft auf die Mundpropaganda der vielen
aktiv Teilnehmenden und auf die Qualität des Programms, das ein
sehr breites Spektrum von Interessen abdeckt. Workshops für Poesie
oder - an Jugendliche gerichtet - für Poetry- Slam und Rap, eine
Schreibnacht in der Kirche oder das Kreieren von Wortbildern im
Kindergarten setzen auf aktives Mitmachen. Mit der goldenen Geranie
werden literarische Texte aus Wettbewerben für Erwachsene und
für die Schuljugend ausgezeichnet. Den besten Poetry-Slam- Act
wählt die Publikumsjury aus.
Was in Thalwil mit einem Budget von 100 000 Franken, davon ein Drittel
von Sponsoren und Donatoren, auf die Beine gestellt wird, ist in der
Tat beeindruckend. Die 71 von 25 Veranstaltern angebotenen Events
wären ohne unendliche Gratisstunden nicht denkbar. Die
Kontinuität des kulturpolitischen Engagements mit sparsamen
Mitteln in den letzten paar Jahren trägt insofern Früchte,
als die lokalen Anbieter stärker als bei der letzten Auflage der
Kulturtage vor zwei Jahren auf Zusammenarbeit setzen. So tritt der
Männerchor Gattikon mit dem Liedermacher Jack Beusch auf und
besingt die existenziellen Probleme des Alltags, und der Gemischte Chor
Thalwil bringt zusammen mit der Gruppe Flamenco fu vertonte Gedichte
von Federico Garcia Lorca als Synthese tänzerischer, musikalischer
und literarischer Elemente auf die Bühne des Gemeindehaus-Saales.
Eröffnet werden die Kulturtage am Freitagabend mit der Vernissage
der nationalen Ausstellung ´Frauenschriftbilderª, an der 40
Künstlerinnen aus der ganzen Schweiz teilnehmen, und mit einem
Auftritt der Gruppe Totschna, deren volksmusikalisch-kabarettistisches
Träumen um die Stadt Odessa kreist.
Szenische Lesungen in Ruderbooten
Das riesige verglaste Foyer des Begegnungszentrums Serata dürfte
als Ausstellungsort eine spannende Herausforderung sein. Am
Samstagabend werden die Lese-Stühle am See, eine nutzbare
Installation von Thalwiler Künstlern mit in Sitzgelegenheiten
integriertem Lesestoff, dem Publikum anvertraut. Darauf kann man sich
auf den See locken lassen, wo in Ruderbooten szenische Lesungen
Romantik verbreiten. Im Forum des Hotels Sedartis bieten Kathrin
Häni und die Jazz Group Udo Fink spitzig-spöttische Lieder
dar.
Zu den ungewohnteren Veranstaltungen im zweiwöchigen Programm
gehört der vom 25 Jahre alt werdenden Theater Thalwil angebotene
25-Stunden-Theater-Marathon. 25 junge Amateurschauspieler wurden zu
diesem Kompakt-Workshop eingeladen, in dessen Verlauf quer durch die
Gemeinde improvisierte Performances stattfinden werden. Als
ständiger Treffpunkt, als CafÈ-Bar, Infozentrum und
Leseecke dient das ´Kulturmobilª des Vereins Kultur Thalwil
bei der Post, das von Mittwoch bis Sonntag in Betrieb ist.
Informationen zu den einzelnen Anlässen unter www.thalwil.ch. Wein & Genuss
alkoholfreien und alkoholhaltigen Getränk
Energy-Drink, Red Bull, Orangensaft, Kaffee, Tee, Brandy, Ballantines,
Chivas Regal, Weinbrand, Calvados, Cognac, Grappa, Marc, Pflümli,
Zuger Kirsch, Whisky, egal ob Blended Whisky, Single Malt Whisky oder
Welt Whisky, Obstbrand, Rum, Tequila, Wodka, Champagner, Sekt,
Prosecco, Wein wie Rotwein, Weisswein oder Rosé aus diversen
Ländern, italienischer Rotwein, französischer Rotwein,
australischer Rotwein, spanischer Rotwein, schweizerischer Rotwein,
Barolo, Chianti, Bordeaux, Brunello, Amarone, Burgunder, Shiraz, Mouton
Rothschild speziellen Jahrgangs, Weisswein, Rosé und
Weinzubehör, Flaschenöffner, Flaschenverschluss, Weinkaraffe,
Dekantierkaraffe, Weingestell, Weinfass, Weinklimaschrank,
Weinständer, Weinkeller, Zigarren Tabak, der kubanischen Zigarre,
die Cohiba oder Montecristo. Dominikanischen Republik oder
Zigarrenzubehör, Humidor, Aschenbecher, Feuerzeug, Dupont, Zippo,
Pfeiffe oder Schnupftabak, Gourmet, Feinschmecker, Geschmack,
Bioprodukt, Lebensmittel, Meeresfrucht, Fisch, Fleisch, Wurstware,
Frucht, Gemüse, Gewürz, Sauce, Käse, Süssware und
Schokolade, hausgemachtem Speck, Schinken, Bauernspeck, Wurst,
Bündnerfleisch, Salami, Trüffel, Reis, Bergkäse,
Rahmkäse, Emmentalerkäse, Raclettekäse, Parmesan, Honig,
Olivenöl, Suppe, Gewürze, Paprika, Curry, Pfeffer oder
Vanille, Thema Wein, Lebensmittel